SeniorInnen 

Angebot

 

  • Gedächtnistestung
  • Unterscheidung Demenz/Depression
  • Gedächtnistraining auch für SeniorInnen, die geistig fit bleiben wollen
  • gerontopsychologische Demenzbehandlung
  • Angehörigenberatung

Exkurs Demenz

 

Unter "Demenz" versteht man eine allmähliche Verschlechterung intellektueller Fähigkeiten (wie z.B.: Gedächtnis, Sprache oder räumliches Orientierungs- sowie Urteilsvermögen). "Morbus Alzheimer" ist die häufigste Ursache eines dementiellen Syndroms, bei der der Untergang von Nervenzellen in bestimmten Gehirnrealen (verantwortlich für Erinnerung, Antrieb und Gefühl) eine Rolle spielt. Daneben gibt es die Demenz vom vaskulären Typ, z.B. nach Schlaganfällen, bei der, aufgrund von Gefäßveränderungen, die Durchblutung gestört ist sowie Mischformen dieser beiden Typen.

Klinisch-neuropsychologische 
Diagnostik

 

Klinisch-psychologische Diagnostik im höheren Alter dient meist der Erfassung kognitiver Ressourcen, der Demenzabklärung sowie Demenzschweregradbestimmung. 

 
Demenzabklärung

Mit fortschreitendem Alter kann es zu einer - mitunter starken - Angst kommen, an einer Demenz zu erkranken oder bereits erkrankt zu sein.

 

​Je früher und exakter die Diagnose gestellt wird, umso größer ist die Chance, für einen möglichst langen Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit sorgen zu können!​ 

Depressionsabklärung

 

Für das Entstehen einer klinischen Depression im Alter können Faktoren wie ​die genetische Disposition, Verlusterlebnisse, psychische Belastungen sowie körperliche Krankheit verantwortlich sein.

 

Da die Symptome einer Depression oft als "normale" Alterserscheinungen oder als Demenz verkannt werden, ist es umso wichtiger, eine echte Depression zu erkennen und zu behandeln! 

Weitere Diagnostik

Weiters werden Angststörungen und wahnhafte Störungen abgeklärt.

Klinisch-psychologische Behandlung

Kognitives Funktionstraining
  • Bei AlzheimerpatientInnen 

  • Präventiv

 

Es hängt von der geistigen Aktivität ab, ob Synapsen neu gebildet, erhalten oder abgebaut werden! 

Ziel ist es, die Lebensqualität meiner KlietInnen zu erhöhen!

In dem individuell erstellten Behandlungs-programm berücksichtige ich dabei biographische und emotionale Gegebenheiten.

Depressionsbehandlung

Eine Depression kann zur Verschlimmerung von körperlicher Krankheit führen oder sogar die Entwicklung einer Demenz begünstigen, weswegen sie umgehend behandelt werden sollte. 

 

Die Interventionen zielen dabei auf ausstehende

Anpassungsleistungen im Sinn der Selektion, der Optimierung und der Kompensation von Defiziten ab.

Angehörigenberatung

Die Betreuung dementer Familienangehöriger ist ein emotionaler Kraftakt. 

Angehörige Demenzkranker müssen mit herausforderndem Verhalten umgehen und erleben mit, wie ein geliebter Mensch die Kontrolle über sein Denken und Handeln verliert, sein Wesen verändert.

 

Die Hauptlast liegt bei den Angehörigen, meist Ehefrauen und Töchtern - manche Angehörige bringt das an den Rand der körperlichen und seelischen Erschöpfung. Nicht selten haben sie bereits unter den psychischen und somatischen Auswirkungen zu leiden.

 

Dann braucht der Betreuende selbst Unterstützung und Gelegenheit, Schuldgefühle und Ärger loszuwerden. 

Er/Sie erhält entlastende Tipps für den Umgang mit Symptomen wie:

  • Unruhe

  • Angst

  • Misstrauen

  • Feindseligkeit

  • Störung des Schlaf-, Wachrhythmus oder

  • gesteigerte körperliche oder verbale Aggressivität